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Höfinger: Subvention für AKW Hinkley Point wäre Schritt in energiepolitische Steinzeit

Utl.: Regierung hat gute Argumente gegen Hinkley Point – Österreich lehnt jede Förderung von Atomkraft ab – Ausbau Erneuerbarer Energien vorantreiben =

Wien, 7. Oktober 2014 (ÖVP-PK) "Eine Subventionierung von Hinkley Point wäre ein Schritt zurück in die energie- und wirtschaftspolitische Steinzeit", stellt ÖVP-Umweltsprecher Johann Höfinger zur für morgen erwarteten Entscheidung der Europäischen Kommission über den Zuschuss finanzieller Mittel für das britische Atomkraftwerk klar. Nukleare Energie berge nicht nur enorme Risiken, sondern habe sich trotz hoher Subventionierungen in den vergangenen Jahrzehnten als auf Dauer wirtschaftlich nicht überlebensfähig erwiesen. Die mangelnde Wirtschaftlichkeit sei auch bei neu gebauten Kernkraftwerken seit längerer Zeit bekannt, so Höfinger, der auch darauf verweist, dass ein positiver Entscheid die erst im Frühjahr angenommenen Beihilfe-Leitlinien der Kommission "ad absurdum führen" würde. ****

Wie Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner heute betonten, sind die Argumente Österreichs für eine allfällige Nichtigkeitsklage gut. Das hat auch Umweltminister Rupprechter betont. Die Angst vor krisenbedingten Versorgungsengpässen dürfe nicht für die Verfolgung nationaler Interessen ausgenützt werden, sagt Höfinger. "Die österreichische Position ist klar: Wir lehnen jede Art der Förderung von Atomkraft ganz entschieden ab. Für eine in die Zukunft gerichtete Energiepolitik gilt es, die Energieeffizienz zu steigern und den nachhaltigen Ausbau von Erneuerbaren Energien voranzutreiben."

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