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Höfinger: Green Jobs sind Arbeitsplätze der Zukunft

Utl.: ÖVP-Umweltsprecher bei Diskussion an Höherer Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Bedeutung der Umweltwirtschaft wächst ständig. Von 2011 bis 2012 konnte der Umsatz der umweltorientierten Produktion und Dienstleistung um 2,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Zahl der Beschäftigten in der Umweltwirtschaft stieg von 2011 bis 2012 um 1.884 auf 173.702 an. Green Jobs eröffnen sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich neue Chancen. Der Ausbildung im Umweltbereich kommt daher eine immer größere Bedeutung zu, stellte ÖVP-Umweltsprecher Abg. Johann Höfinger anlässlich einer Diskussion an der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft (HLUW) Yspertal fest.

Die HLUW Yspertal feiert in diesem Schuljahr ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass startete Anfang November mit den Schülerinnen und Schülern eine facheinschlägige Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Vision 25", an der neben Höfinger auch die Klimaforscherin Univ.Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb, der Risikoforscher Univ.Prof. Dr. Wolfgang Kromp von der TU Wien sowie der Energietechnikexperte Dr. Robert Weger teilgenommen haben.

"Wir brauchen Arbeitsplätze, die unsere Umwelt und unsere natürlichen Ressourcen schonen und schützen. Deshalb sind Green Jobs die Arbeitsplätze der Zukunft. Ziel von Umweltminister Andrä Rupprechter ist es, in vier Jahren die 200.000er-Grenze zu überschreiten. Damit wird der Standort gestärkt, die Beschäftigung gesichert und das Wirtschaftswachstum forciert. Deshalb nehmen Schulen wie die Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft im Yspertal und deren Absolventinnen und Absolventen eine große Rolle ein", unterstrich der Umweltsprecher und ergänzt: "Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze. Umweltschutz sowie Ressourcenmanagement sind ein wichtiger Wirtschafts- und Jobmotor".

Seit 25 Jahren werden an der Privatschule des Zisterzienserstiftes Zwettl Jugendliche erfolgreich für künftige Umwelttechnologien und nachhaltiges Wirtschaften ausgebildet. Die Schule bietet die Ausbildungsschwerpunkte Umwelt und Wirtschaft sowie Wasser- und Kommunalwirtschaft mit viel fachspezifischem Unterricht an. Auch die Internationalität ist ein wichtiger Aspekt der Schule - es gibt Partnerschaften wie beispielsweise mit Schulen in Tschechien, Polen oder Ungarn.

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