“Österreicher wollen wissen, was am Teller landet”: Bauernbund startet Kampagne und Unterschriftenaktion

Die Herkunft von Lebensmitteln muss erkennbar sein. Das fordern Landwirtschaftskammer und NÖ Bauernbund. Sie setzen sich für eine Transparenz bei Lebensmittelprodukten sowohl im Supermarkt, als auch in der Gemeinschaftsverpflegung durch Großküchen ein. Gemeinsam haben sie die Kampagne „Unser Essen: Gut zu wissen wo’s herkommt“ zur Verbesserung der Herkunftskennzeichnung samt einer Unterschriftenaktion gestartet. „Österreichs Bäuerinnen und Bauern gehören auf der Welt zu den besten ihrer Zunft. Um ihre qualitativ hochwertigen Produkte auch für die Konsumenten sichtbar zu machen, ist es wichtig, die Herkunft so eindeutig und erkennbar wie möglich darzustellen. Wenn für unsere Kinder außer Haus gekocht wird, wollen wir sicher sein, dass es dort genauso ernst genommen wird, wie bei uns zu Hause“, sagen Bauernbundobmann NR Johann Höfinger und Kammerobmann ÖKR Hermann Dam.

Konsumenten wünschen sich Transparenz

An die 2,5 Millionen Mahlzeiten werden täglich außer Haus konsumiert. Vor allem in Gemeinschaftsküchen – wie etwa in Mensen, an Schulen, in Spitälern oder Kindergärten – wünschen sich die Kundinnen und Kunden immer mehr, über den Ursprung ihrer Mahlzeiten Bescheid zu wissen. „Für unsere kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft ist es eine Überlebensfrage, dass unsere heimischen Produkte von den Konsumenten in den Regalen oder in der Gemeinschaftsverpflegung gekauft werden. Das hilft der Bauernschaft, gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz", unterstreicht xxx. Mit dem AMA-Gütesiegel sei in den vergangenen Jahren eine hervorragende Basis geschaffen worden, auf der man weiter aufbauen wolle. Für Wirte ändert sich dabei nichts. Sie können weiterhin freiwillig die Herkunft anführen. Dazu gibt es auch jetzt schon in Österreich über 1.300 Gasthäuser und Restaurants mit dem AMA-Gastrosiegel. Niederösterreich hat in der Kennzeichnung verarbeiteter Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung bereits eine Vorreiterrolle übernommen. Seit mehr als einem Jahr wird in den Großküchen des Landes NÖ – in Landeskliniken, Landespflegeheimen und vielen weiteren Großküchen – die Herkunft von Fleisch und Eiern sichtbar gemacht.

Unterzeichnung der Petition auch online möglich

Begleitend zur Unterschriftenaktion setzt der Bauernbund mit der Kampagne auch sichtbare Zeichen in der Landschaft. „Gut zu wissen“-Tafeln und -Aufsteller werden aktuell auf Feldern und bei Vorzeigekantinen platziert. Jede Konsumentin und jeder Konsument kann die Initiative auch online unter www.gutzuwissen.co.at unterstützen.

 

Essen aus Region kleiner2

Hermann Dam, Franziska Waltner, Ernst Reiser, Eva Hagl-Lechner, Angelika Buchinger,
NR Johann Höfinger, Fritz Buchinger und Dir. Josef Meisl