Diese Woche war NR Johann Höfinger zu Besuch bei Direktor Dr. Michael Staudinger in der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, kurz ZAMG.

Die ZAMG wurde bereits 1851 gegründet und ist der staatliche meteorologische und geophysikalische Dienst Österreichs mit Sitz auf der Hohen Warte 38 in Wien Döbling. Doch die ZAMG ist „mehr als nur Wind und Wetter“, wie Dr. Michael Staudinger gerne betont. Der Aufgabenbereich der ZAMG umfasst alle Tätigkeiten eines nationalen meteorologischen und geophysikalischen Dienstes (Wettervorhersage, Klima, Umwelt und Geophysik). Sie ist in ihren Fachbereichen als Vertretung Österreichs in den einschlägigen internationalen Organisationen seit vielen Jahren anerkannt.

Zu den Aufgabengebieten zählen:

  • Sammlung, Bearbeitung und Evidenthaltung der Ergebnisse meteorologischer und geophysikalischer Untersuchungen.

  • Auskunfts-, Gutachter- und Beratungstätigkeit.

  • Behandlung einschlägiger meteorologischer und geophysikalischer Fragen des Umweltschutzes.

  • Information, Beratung und Warnung bei Krisen- und Störfällen, Natur- und Umweltkatastrophen.

  • Arbeiten zur klimatologischen und geophysikalischen Landesaufnahme Österreichs.

  • Anwendungsorientierte Forschung im gesamten Bereich der Meteorologie und Geophysik einschließlich ihrer Randgebiete.

  • Zusammenarbeit mit in- und ausländischen sowie internationalen Institutionen auf dem Gebiet der Meteorologie und Geophysik.

  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit von Meteorologie und Geophysik mit anderen wissenschaftlichen Fachgebieten.

 

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Eine kurze Einführung zur Entwicklung von Klimaszenarien

 

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NR Johann Höfinger mit Dir. Dr. Michael Staudinger von der ZAMG

 

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Am 16. und 17. März fanden internationale Übungen für einen nuklaren Zwischenfall statt. Auch diese Szenarien werden von der ZAMG betreut und überwacht

 

Nähere Informationen zu den Übungen finden Sie hier:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/internationale-uebung-fuer-nuklearen-zwischenfall